SIFU MILAD

LEITER DER SCHULE IN GUSTAVSBURG

 

Liebe Interessenten,

mit 15 Jahren begann ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Kampfkunst zu machen. Da mir WingChun empfohlen wurde, nahm ich 2003 an einem Probetraining im Unterricht meines Si-Fu's (Sifu Oliver Hage) teil.

Neben den effektiven Techniken überzeugte mich eine Sache besonders, mich dort anzumelden.

Zum einen war Sifu Oliver Hage und auch der andere anwesende Ausbilder (Sihing Markus) sehr freundlich und Hilfsbereit. Ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass es Ihr Anliegen war, dass Ich etwas lerne. Ich bekam viele ausführliche Erklärungen und Hilfestellungen und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Zum anderen hat mir die respektvolle und freundliche Umgangsart der Trainingskollegen untereinander sehr gut gefallen. Die gesamte Atmosphäre, sowie der aufrichtige Unterrichtsstil beeindruckte mich von Beginn an. Ich bin meinem Si-Fu sowie Sihing Markus auf ewig dankbar, dass ich schon in meiner ersten Stunde, solch positive Erfahrungen mit einer Kampfkunst machen konnte.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich aus meinem anfänglichen Hobby eine wirkliche Leidenschaft. Durch die zunehmende Trainingsintensität veränderte sich mein Verständnis für diese Kampfkunst.

 

Das Lernen einer Kampfkunst kann sich als unheimlich zeitintensiv gestalten und kommt einem Studium gleich. Detailreiche Betrachtungen sowie das Erkennen und Anwenden übergeordneter Prinzipien sind gleichermaßen wichtig. Das konstante Üben ist unverzichtbar, da hieraus das Verständnis der einzelnen Techniken und übergeordneter Aspekte der Kampfkunst resultiert.

Der Lehrer kann die Kampfkunst zeigen, Prinzipien erklären, Fehler korrigieren und Anstöße in die richtige Richtung geben. Das Üben kann der Lehrer für den Schüler nicht übernehmen. Üben muss der Schüler selbst, denn nur durch die aus der Übung gewonnene Erfahrung kann sich der Lernende gewisse Fertigkeiten aneignen. Deshalb bilden Lehrer und Schüler die Lehre, beide leisten Ihren Teil dazu bei. Der Lehrer will die Kampfkunst weitergeben, der Schüler will die Kampfkunst lernen. Ein vertraunensvolles Lehrer-Schüler Verhältnis ist deshalb unglaublich wichtig. Der Lehrer muss den Charakter des Schülers gut kennen, da er Ihm gefährliche Techniken zeigt und nicht will, dass diese missbraucht werden. Der Schüler muss dem Lehrer bezüglich der Korrekturen vertrauen. Es gibt Übungen, deren Sinn sich erst nach längerer Übung erschließt und es gibt Erkenntnisse, auf die der Schüler selbst kommen muss, hier darf der Lehrer dem Schüler diesen wichtigen Entwicklungsschritt nicht abnehmen.

Deshalb gibt es beim Lernen einer Kampfkunst keinen Platz für Egoprobleme oder böse Absichten. Solche Dinge wirken sich negativ auf das vertrauensvolle Verhältnis aus, in dessen Rahmen die Kampfkunst WingTsun weitergegeben wird.

Auch heute noch bin ich mit Begeisterung am Lernen, Üben und Unterrichten. Mittlerweile sehe ich das tägliche WingChun Studium als unverzichtbaren Teil meines alltäglichen Lebens an. Das Spektrum an zu lernenden Dingen wird durch die detailreiche Betrachtung immer facettenreicher. Somit nimmt die Begeisterung für die Kampfkunst WingChun mit jeder Übungsstunde zu.

Neben dem täglichen Üben, kommt das eigene Unterrichten im Gruppen sowie im Privatunterricht hinzu. Meine eigene Weiterentwicklung ist mir besonders wichtig. Des weiteren nehme Ich Privatunterricht, da ich durch diese Unterrichtsform die Kampfkunst WingChun noch ausführlicher lernen kann.

Neben dem WingChun habe ich ein Philosophie und Chemie Studium (für Lehramt an Gymnasien) absolviert. Durch mein Studium habe ich mir umfassende Kompetenzen aus dem Bereich der Pädagogik, der Pädagogischen Psychologie und Unterrichtsdidaktik aneignen können, welche sich positiv auf das Planen und Gestalten des WingChun Unterrichts auswirkten.

Mein Name ist Milad Djamali, ich leite die Schule in Ginsheim-Gustavsburg und Hochheim und freue mich auf dich.

- WingChun seit 2003
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